Maverick ET733 vs iGrill2 Vergleichstest

Maverick ET733 oder iGrill2

Test zwischen Maverick ET733 und iGrill2

Bevor wir uns entschieden haben, welchen Kerntemperaturfühler wir in den Shop aufnehmen, habe mich mir die beiden “Auslöser der Glaubenskriege“ vorgenommen.

Ich hab überlegt, welches ich als Grillobjekt für den Vergleichstest nehmen könnte und da kam ja nur ein „Long Job“ (=langes Niedrigtemperaturgaren im Grill) in Frage. Also ab zum Metzger meines Vertrauens und zwei Schweinenacken eingepackt. Zwei mal Pulled Pork als Gegner für die beiden Messkandidaten.

Schweinenacken-Kerntemperatur
Maverick Schraubst du

Erst mal alles auspacken und begutachten. Bei beiden waren jeweils zwei Fühler dabei.

  • Das Maverick hat zwei Fleischfühler und
  • das iGrill2 einen Meat- und einen Garraumfühler im Gepäck.

Dann habe ich die Geräte mit Batterien bestückt, die bei beiden Geräten mit in der Packung enthalten waren.

  • Das Maverick braucht 4 Batterien und
  • das iGrill2 braucht nur 2 Batterien, denn der Gegenpart ist ja das Handy.

Also

  • bei iGrill2 den Deckel ab und Batterien rein, Deckel mit einem Klick wieder drauf … fertig!
  • Beim Maverick sollten es auch Deckel zum Einrasten sein (laut Anleitung), aber bei dem Transmitter vom Maverick braucht man doch einen Schraubenzieher , was aber kein großes Problem ist.
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Dann habe ich erst mal die App für das iGrill2 runter geladen. Ging ganz flott und kostet nichts und ist von iDevices. Jetzt wurde es spannend. Geräte einschalten, Fühler in die Buchsen stecken und schauen, was passiert. Beide Geräte waren sofort in Aktion.

  • Bei iGrill 2 konnte man sofort loslegen. Das erklärte sich von selbst.
  • Beim Maverick ist es schon ein wenig Bastelarbeit. Da muss man schon die Bedienungsanleitung „gescheit“ studieren. Da wurde mir dann auch klar, warum zum Beispiel die Sizzle Brothers sich “genötigt“ gefühlt haben, ein Erklärvideo für das Maverick ET 733 zu drehen.
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Also zusammengefasst: Die Inbetriebnahme des Mavericks ist kein Hexenwerk gewesen, aber doch wesentlich mehr Aufwand als beim iGrill2.

  • Beim Maverick ET733 stellt man dann Fühler 1 und 2 ein. Den einen mit der Range für die Garraumtemperatur und den anderen mit der gewünschten Endtemperatur des Garstückes, in diesem Fall vom Schweinehals. Beim Maverick sind nun alle Buchsen belegt,
  • beim iGrill2 sind noch zwei frei. Man kann also bis zu 4 Fühler beim iGrill anschließen.

Bei iGrill2 sind auch für das Smoken oder Niedrigtemperaturgaren schon Temperaturvorschläge abgespeichert. Ich kann aber auch meine eigenen Vorstellungen eingeben, mit einem Namen versehen und abspeichern. Dann habe ich das fürs nächste mal schon hinterlegt. Das finde ich schon eine tolle Geschichte, dass ich das für meine Bedürfnisse abspeichern kann. Spart Zeit beim nächsten Grillen oder Kochen.

Nachdem der Apollo WSM auf der gewünschten Temperatur war, wurde er mit den Prachthälsen bestückt und alles wurde verkabelt.
Alles war nun einreguliert und Programmiert und die Reise konnte beginnen.

Schweinenacken verkabelt

Es war jetzt Samstag 14 Uhr.

Um die Reichweite zu testen, bin ich mit beiden Geräten mal in der Gegend rum gelaufen. Im Umkreis von 30-40 Meter verrichten beiden Ihren Dienst ohne Murren.

  • Wenn es weit über 40 Meter geht, steigt das iGrill2 aus und startet aber von selbst wieder die Übertragung, sobald man wieder in Reichweite des Bluetooth ist.
  • Das Maverick ET 733 arbeitet mit Funk und ist auch bei noch größeren Abständen Dienstbereit. Das ist ein klarer Vorteil für das Maverick ET733, wobei ich in der Regel nicht so weit weg vom Grill bin.

Das muss jeder selbst wissen was er so treibt, wenn der Grill oder auch der Backofen arbeitet. Die Temperaturanzeigen waren auf beiden gleich. Da gab es keine großen Unterschiede. Das scheint also zu passen.

Beim iGrill2 hat man durch die Verlaufanzeige und Diagramme ein wenig “Mäusekino“ dabei. Muss nicht sein, ist aber gerade bei PP Interessant. Ich kann den kompletten Temperaturverlauf sehen, was gerade beim Pulled Pork auch wegen der Plateauphase wichtig ist. Wenn ich mag, kann ich das Diagramm abspeichern oder auch per Mail einem Freund senden oder was auch immer.

Bis ich ins Bett ging, gab es keine großen Vorkommnisse. Jetzt wurde es spannend, wie die beiden ihre Arbeit erledigen, wenn sie unbeobachtet sind und vor allem ob der WSM auch seinen Dienst nach Vorschrift ausübt.

  • Morgens um 4 Uhr meinte das Maverick, ich müsste mal aufstehen. Also raus aus den Federn und raus an den Grill. Alles war am Laufen und die Zieltemperatur auch noch lange nicht erreicht. Warum mich das Maverick geweckt hat, kann ich nicht sagen…nur dass ich sauer war, aber nur kurz.
  • Um 7Uhr war dann das iGrill2 aktiv geworden. Von dem ersten Schweinenacken war die Zieltemperatur erreicht. Knapp eine Stunde später war auch das zweite Pulled Pork bereit, aus dem WSM zu flüchten.

Wie ist nun mein Fazit:

  • Die Inbetriebnahme, das Handling, das man alles im Handy hat und kein weiteres Teil mit sich tragen muss, die Anschlussmöglichkeiten für 4 Fühler und das Mäusekino sprechen aus meiner Sicht für das iGrill2.
  • Die Reichweite ist klar der Satzball für das Maverick ET 733.

Für mich persönlich liegen die Vorteile ganz klar beim iGrill2

Aus diesem Grund wurde das Gerät auch bei uns im Shop aufgenommen.

Wer sich oft weiter als 40 Meter vom Grill entfernt, der sollte dann zum Maverick greifen…. und ich gebe zu: ich stehe auf Mäusekino und Schnickschnack 🙂 . KH

...und jetzt in der Shop-Ecke erhältlich

iGrill Lieferung

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2 comments

  1. mario
    • krillfix

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